Allgemeine Geschäftsbedingungen РBEVEMO GmbH

1. Geltungsbereich und abweichende Bedingungen
1.1 Die nachstehenden Allgemeinen Gesch√§fts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen gelten f√ľr alle gegenw√§rtigen und zuk√ľnftigen Gesch√§fte zwischen dem K√§ufer und der Firma BEVEMO GmbH als Lieferant/Verk√§ufer.
1.2 Soweit f√ľr die Anwendbarkeit von Bestimmungen der vorliegenden AGB danach zu differenzieren ist, ob der K√§ufer ‚ÄěVerbraucher‚Äú oder ‚ÄěUnternehmer‚Äú ist, gilt Legaldefinition des ¬ß 12 BGB.
1.3 Wird dem Lieferant/Verk√§ufer auch der Montageauftrag erteilt, so gelten f√ľr die Durchf√ľhrung der Montage zus√§tzlich die unter Ziff. 12 niedergelegten Montagebedingungen.
1.4 Abweichenden Bedingungen des K√§ufers wird hiermit ausdr√ľcklich auch f√ľr zuk√ľnftige Gesch√§fte widersprochen. Von den Allgemeinen Gesch√§fts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen, sowie den Montagebedingungen abweichende Bedingungen des K√§ufers, bed√ľrfen zu ihrer Rechtsg√ľltigkeit der schriftlichen Best√§tigung des Lieferanten/Verk√§ufers.

2. Vertragsschluss
2.1 Der K√§ufer ist mit seiner seiner m√ľndlichen oder schriftlichen Annahmebst√§tigung an den Auftrag gebunden (Antrag). Der Lieferant/Verk√§ufer nimmt den Auftrag durch schriftliche Best√§tigung an (Annahme).
2.2 Best√§tigt der Lieferant/Verk√§ufer den Auftrag nicht schriftlich binnen 3 Wochen ab dem Tag der Annahmebst√§tigung durch den K√§ufer, so ist der K√§ufer an seinen Antrag nicht mehr gebunden, wenn er dem Lieferant/Verk√§ufer schriftlich eine Nachfrist f√ľr die Auftragsbest√§tigung von 7 Tagen gesetzt hat und die Auftragsbest√§tigung (Annahme) auch bis zum Ablauf dieser Frist nicht erfolgt.

3. Preise
3.1 Die vereinbarten Preise/Gesamtpreise gelten f√ľr die angegebenen St√ľckzahlen, Ma√üe und Konstruktionsarten.
3.2 √Ąndern sich nach Vertragsschluss St√ľckzahlen oder Ma√üe oder Konstruktionsarten, so werden die vereinbarten Preis und der Gesamtpreis der √Ąnderung entsprechend herabgesetzt bzw. erh√∂ht.
3.3 Sind seit Vertragsabschluss mindestens 4 Monate vergangen und √§ndern sich danach L√∂hne oder Materialpreise, so ist der Lieferant/Verk√§ufer zu einer angemessenen Preiserh√∂hung berechtigt, es sei denn, dass eine l√§ngere Preisgarantie vereinbart worden ist. Der K√§ufer hat das Recht vom Vertrag zur√ľckzutreten, wenn die Preiserh√∂hung den Anstieg der Lebenshaltungskosten zwischen Bestellung und Auslieferung nicht nur unerheblich √ľbersteigt.

4. Lieferung und Lieferzeit
4.1 Die Lieferung erfolgt an den vom Käufer genannten Ort.
4.2 Termine und Fristen f√ľr Lieferungen sind nur verbindlich, wenn sie vom Lieferanten/Verk√§ufer schriftlich als verbindlich best√§tigt wurden. Ihre Einhaltung setzt voraus, dass der Besteller seine Vertragspflichten erf√ľllt hat, insbesondere die von ihm beizubringenden Unterlagen beim Lieferanten/Verk√§ufer eingegangen sind und die verbindlichen Ma√üe beim Lieferanten/Verk√§ufer vorliegen.
4.3 Das Verstreichen bestimmter Lieferfristen und -termine befreit den Kunden, der vom Vertrag zur√ľcktreten oder Schadenersatz statt der Leistung verlangen will, nicht von der Setzung einer angemessenen Nachfrist – mindestens aber 3 Wochen – zur Erbringung der Leistung und der Erkl√§rung, dass er die Leistung nach Ablauf der Frist ablehnen werde. Das gilt nicht, soweit der Auftragnehmer eine Frist oder einen Termin zur Leistung ausdr√ľcklich und schriftlich als verbindlich bezeichnet hat.
4.4 Soweit von dem Lieferant/Verk√§ufer nicht zu vertretene Umst√§nde die Lieferung verz√∂gern, verl√§ngert sich die Lieferfrist in angemessenem Umfang, bei unangemessener Verz√∂gerung sind sowohl K√§ufer als auch der Lieferant/Verk√§ufer berechtigt, vom Vertrag zur√ľckzutreten. Nicht zu vertretende Umst√§nde sind insbesondere Streik, Aussperrung, Witterungsverh√§ltnisse und Lieferengp√§sse, die auf einem unvorhersehbaren und unverschuldeten Ereignis beruhen.
4.5 Bei Waren, die der Lieferant/Verk√§ufer nicht selbst herstellt ist richtige und rechtzeitige Selbstbelieferung vorbehalten. Dies gilt nur f√ľr den Fall, dass die Nichtlieferung vom Lieferant/Verk√§ufer nicht zu vertreten ist ein konkretes Deckungsgesch√§ftes mit dem Zulieferer abgeschlossen war, dieses aber von dem Zulieferer nicht erf√ľllt wurde. Der Kunde wird √ľber die Nichtverf√ľgbarkeit der Leistung unverz√ľglich informiert. Die Gegenleistung wird unverz√ľglich erstattet.

5. Gefahrtragung
5.1 Ist der K√§ufer Unternehmer, geht die Gefahr des zuf√§lligen Untergangs und der zuf√§lligen Verschlechterung der Ware mit der √úbergabe, beim Versendungskauf mit der Auslieferung der Sache, an den Spediteur, den Frachtf√ľhrer oder der sonst zur Ausf√ľhrung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt auf den K√§ufer √ľber. Ist der K√§ufer Verbraucher, geht die Gefahr des zuf√§lligen Untergangs und der zuf√§lligen Verschlechterung der Ware auch bei Versendung erst mit der √úbergabe der Ware auf den K√§ufer √ľber.
5.2 Der Übergabe steht es gleich, wenn der Käufer im Verzug der Annahme ist.
5.3 Verz√∂gert sich die Lieferung aus Gr√ľnden, die der K√§ufer zu vertreten hat, so hat er die Kosten der Lagerhaltung zu tragen.

6. M√§ngelr√ľge
6.1 Ist der K√§ufer Unternehmer muss er offensichtliche M√§ngel, Fehlmengen oder Falschlieferung innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Empfang der Ware schriftlich anzeigen; andernfalls ist die Geltendmachung des Gew√§hrleistungsanspruchs ausgeschlossen. Zur Fristwahrung gen√ľgt die rechtzeitige Absendung der schriftlichen M√§ngelr√ľge. Den K√§ufer trifft die volle Beweislast f√ľr s√§mtliche Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere f√ľr den Mangel selbst, f√ľr den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels und f√ľr die Rechtzeitigkeit der M√§ngelr√ľge.
6.2 Verbraucher m√ľssen den Lieferant/Verk√§ufer bei offensichtlichen M√§ngeln, Fehlmengen oder Falschlieferung innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach der Lieferung der Ware schriftlich hiervon unterrichten. Ma√ügeblich f√ľr die Wahrung der Frist ist der Zugang der Unterrichtung beim Lieferant. Unterl√§sst der Verbraucher diese Unterrichtung, erl√∂schen die Gew√§hrleistungsrechte. Dies gilt nicht bei Arglist des Lieferanten. Die Beweislast f√ľr den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels trifft den Verbraucher.
6.3 Den K√§ufer trifft die Obliegenheit, Transportsch√§den unverz√ľglich schriftlich mitzuteilen und dem Frachtf√ľhrer gegen√ľber zu dokumentieren.

7. Gewährleistung
7.1 M√§ngel der Ware werden, wenn der K√§ufer Unternehmer ist, durch den Lieferanten/Verk√§ufer zun√§chst nach seiner Wahl durch Beseitigung des Mangels oder Neuherstellung/Neulieferung behoben, wobei ihm f√ľr die Vornahme der Nacherf√ľllung eine Frist von mindestens 4 Wochen einzur√§umen ist. Der Lieferant/Verk√§ufer kann die Nacherf√ľllung verweigern, wenn sie mit nur unverh√§ltnism√§√üigen Kosten m√∂glich ist. Schl√§gt die Nacherf√ľllung fehl oder ist die Ersatzlieferung erneut mangelhaft, so ist dem Lieferant/Verk√§ufer auf sein Verlangen nochmals die M√∂glichkeit zur Beseitigung des Mangels bzw. Neuherstellung innerhalb einer weiteren Frist von 2 Wochen einzur√§umen. Nur wenn der Lieferant/Verk√§ufer seinen Gew√§hrleistungsverpflichtungen innerhalb der oben genannten Fristen nicht nachkommt, oder die Nacherf√ľllung endg√ľltig fehlschl√§gt, ist der K√§ufer berechtigt, angemessene Herabsetzung der Verg√ľtung (Minderung), Selbstvornahme, R√ľckg√§ngigmachung des Vertrages (R√ľcktritt) oder Schadensersatz statt der Leistung zu verlangen. Bei einer nur geringf√ľgigen Vertragswidrigkeit, insbesondere bei nur geringf√ľgigen M√§ngeln, steht dem Besteller jedoch kein R√ľcktrittsrecht zu.
7.2 Im Verhältnis zu Käufern, die Verbraucher sind, gelten die gesetzlichen Bestimmungen soweit in den folgenden Vorschriften nicht in zulässiger Weise hiervon abgewichen wird.
7.3 F√ľr Verbraucher betr√§gt die Verj√§hrungsfrist der Gew√§hrleistungsanspr√ľche f√ľr neu hergestellte Sachen zwei Jahre ab Ablieferung bzw. soweit der Montage geschuldet ab Abnahme des Werkes. F√ľr Unternehmer betr√§gt die Gew√§hrleistungsfrist f√ľr neu hergestellte Sachen ein Jahr ab Ablieferung bzw. Abnahme des Werkes.

8. Haftung
8.1 Die Haftung f√ľr leicht fahrl√§ssige Pflichtverletzungen, sowohl aus vertraglichen, als auch aus deliktischen und sonstigen gesetzlichen Anspruchsgrundlagen sind ausgeschlossen, sofern diese keine vertragswesentlichen Pflichten, Sch√§den aus der Verletzung des Lebens, des K√∂rpers, der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Anspr√ľche nach dem Produkthaftungsgesetz ber√ľhrt sind. Gleiches gilt f√ľr die Pflichtverletzungen der Erf√ľllungsgehilfen des Lieferanten/Verk√§ufers.
8.2 In den Fällen der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten beschränkt sich die Haftung auf den Ersatz vorhersehbarer und typischer Schäden.

9. Nebenabreden
9.1 Erg√§nzende oder von der Auftragsbest√§tigung nebst ‚ÄěVereinbarungen √ľber Lieferung und Zahlung‚Äú abweichende zwischen dem Lieferanten/Verk√§ufer und dem K√§ufer getroffene Abmachungen sind f√ľr den Lieferant/Verk√§ufer nur dann verbindlich, wenn diese von ihm schriftlich best√§tigt worden sind.
9.2 Treffen Au√üendienstmitarbeiter mit dem K√§ufer dahingehend Abmachungen, dass der K√§ufer f√ľr von ihm vermittelte Auftr√§ge mit Dritten eine Vermittlungsprovision erhalten soll, so wird hierdurch der Lieferant/Verk√§ufer nicht verpflichtet. Es handelt sich dann ausschlie√ülich um eine vertragliche Beziehung zwischen dem Au√üendienstmitarbeiter und dem K√§ufer. Die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen des K√§ufers gegen√ľber dem Lieferant/Verk√§ufer bleiben unber√ľhrt.

10. Zahlung
10.1 Die Zahlungen sind gemäß dieser Bestimmungen in bar bzw. durch Überweisung zu leisten. Sie gelten erst dann als erfolgt, wenn sie beim Lieferant/Verkäufer eingegangen sind, Überweisungen nach Eingang der Gutschrift.
10.2 Skontoabz√ľge sind nur dann berechtigt, wenn sie explizit schriftlich oder m√ľndlich vereinbart werden.
10.3 Sollte bei Montageauftrag eine komplette Fertigstellung des Bauvorhabens nicht m√∂glich sein, so darf lediglich ein Betrag in H√∂he der noch zu leistenden Arbeiten zur√ľckbehalten werden.
10.4 Der Lieferant/Verkäufer behält sich vor, Teilrechnungen gemäß des Fertigstellungsstands des entsprechenden Auftrags geltend zu machen.
10.5 Der K√§ufer hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenanspr√ľche rechtskr√§ftig festgestellt wurden oder durch den Lieferant/Verk√§ufer anerkannt wurden. Der K√§ufer kann ein Zur√ľckbehaltungsrecht nur aus√ľben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverh√§ltnis beruht. Bei Bauleistungen ist der Lieferant/Verk√§ufer berechtigt, den von dem K√§ufer einbehaltenen Betrag durch Bankb√ľrgschaft – befristet auf die Gew√§hrleistungszeit – abzul√∂sen.

11. Eigentumsvorbehalt
11.1 Bei Verträgen mit Verbrauchern behält sich der Lieferant/Verkäufer das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor. Bei Verträgen mit Unternehmern behält sich der Lieferant/Verkäufer das Eigentum der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor.
11.2 Der Eigentumsvorbehalt bleibt bei einer etwaigen Verj√§hrung der Forderung des Lieferant/Verk√§ufer unber√ľhrt.
11.3 Der Kunde ist verpflichtet, dem Lieferant/Verk√§ufer den Zugriff auf die Ware durch Dritte, etwa im Falle der Pf√§ndung, sowie etwaige Besch√§digungen oder die Vernichtung der Ware unverz√ľglich mitzuteilen. Einen Besitzwechsel der Ware sowie den eigenen Wohnsitzwechsel hat der Kunde dem Lieferant/Verk√§ufer unverz√ľglich anzuzeigen.
11.4 Solange die Ware unter Eigentumsvorbehalt steht, darf der Käufer dieselbe ohne schriftliche Zustimmung des Lieferant/Verkäufer nicht an andere herausgeben.

12. Montagebedingungen
F√ľr die Ausf√ľhrung der Montage gelten die folgenden Bedingungen:
12.1 Bei Terrassendach und Markise werden die Positionen ‚ÄěLinks‚Äú und ‚ÄěRechts‚Äú dadurch bestimmt, dass man sich au√üerhalb des zu bauenden Daches stellt und zur Rinne schaut. Bei Unterbau Elementen, werden die Positionen ‚ÄěLinks‚Äú und ‚ÄěRechts‚Äú jedoch bestimmt, indem man innerhalb des Daches (mit dem R√ľcken zur Hauswand, an dem das Dach angebracht worden ist) steht und zur Rinne schaut.
12.2 Hat die Terrasse oder das Gelände Gefälle, wird bei der Höhe des Rinnenbodens von dem höchsten Punkt der Terrasse oder des Geländes ausgegangen.
12.3 Der K√§ufer hat daf√ľr zu sorgen, dass zum vereinbarten Liefertermin auch die baulichen Voraussetzungen f√ľr eine einwandfreie und reibungslose Montage gegeben sind. Er ist verpflichtet dem Lieferant/Verk√§ufer die Aufwendungen zu ersetzen, die dadurch entstehen, dass aufgrund von Umst√§nden, die der Lieferant/Verk√§ufer nicht zu vertreten hat, eine Montage zum vereinbarten Liefertermin nicht begonnen werden oder nicht vollst√§ndig erfolgen kann.
12.4 Der K√§ufer versichert mit seiner Annahme, soweit er als Grundst√ľckseigent√ľmer erscheint, in seiner Verf√ľgungsmacht √ľber das Grundst√ľck und in seiner Gesch√§ftsf√§higkeit nicht beschr√§nkt zu sein, im √ľbrigen vom Eigent√ľmer bevollm√§chtigt zu sein.
12.5 F√ľr die Montage werden Einbauverh√§ltnisse vorausgesetzt, die eine ungehinderte Durchf√ľhrung ohne besondere Zusatzarbeiten erm√∂glichen. Der Bauplatz muss gut zug√§nglich sein und darf keine Hindernisse aufweisen. Wo Fundamentbl√∂cke gesetzt werden, m√ľssen Pflaster, Asphalt oder andere Bel√§ge vom K√§ufer entfernt worden sein. Der Lieferant/Verk√§ufer √ľbernimmt keine Haftung f√ľr Besch√§digungen an Leitungen, Kabeln und Sonstigem im Boden oder in der Wand, die ihm nicht vor Aufnahme der Montagearbeiten schriftlich von dem K√§ufer bekannt gemacht worden sind. Die Wiederherstellung von Pflaster und anderen Bel√§gen nach Abschluss der Montagearbeiten obliegt ausschlie√ülich dem K√§ufer. Wird jedoch gem√§√ü Auftragsbest√§tigung die Wiederherstellung des Bodenbelages vereinbart, haftet der Lieferant/Verk√§ufer nicht f√ľr Bodenbel√§ge (Fliesen, Platten, Pflaster usw.), die w√§hrend der Bearbeitung brechen oder besch√§digt werden. Ebenso werden keine Bitumenarbeiten oder Abdichtungsarbeiten durchgef√ľhrt (Ausnahme Abdichtung Wandanschluss). Auch wasserf√ľhrende Fl√§chen au√üerhalb des Terrassendaches selbst, m√ľssen nach den Arbeiten von einem Dachdecker neu versiegelt werden. Der Lieferant/Verk√§ufer √ľbernimmt keine Garantie f√ľr Dichtigkeit. F√ľr Silikonarbeiten √ľbernimmt der Lieferant/Verk√§ufer keine Garantie; Fugen m√ľssen vom K√§ufer gewartet werden. Soweit Zusatzarbeiten erforderlich werden, k√∂nnen diese auf Bestellung des K√§ufers vom Lieferant/Verk√§ufer oder einer von diesem beauftragten Montagefirma gegen gesonderte Berechnung der anfallenden Lohn- und Materialkosten durch diesen bzw. die Montagefirma mit ausgef√ľhrt werden. Soweit die Montagefirma durch den K√§ufer beauftragt wird, entsteht ein Vertragsverh√§ltnis nur zwischen dem K√§ufer und der mit der Durchf√ľhrung der zus√§tzlichen Arbeiten beauftragten Montagefirma. √Ąnderungen der urspr√ľnglich vereinbarten Montagearbeiten, die nach unserem Angebot festgestellt und durchgef√ľhrt werden m√ľssen und somit zu Mehrarbeit f√ľhren, werden zus√§tzlich berechnet.
12.6 Nach Abschluss der Montage-Arbeiten erfolgt keine Grund-Reinigung der Produkte.
12.7 F√ľr die ab Terrassendach entstehende Entw√§sserung (oder- und/oder unterirdisch) und deren Vorbereitung zeichnet sich ausdr√ľcklich der K√§ufer verantwortlich. Es sei denn, es wurde schriftlich eine abweichende Vereinbarung getroffen.
12.8 Der Lieferant ist berechtigt, die Durchf√ľhrung der Montage von der bisherigen Begleichung der bei Ablieferung der bestellten Ware auf der Baustelle f√§llig gewordenen Zahlung abz√ľglich 10 % abh√§ngig zu machen. Der Restbetrag ist zu bezahlen, wenn die Montagearbeiten abgenommen wurden oder als abgenommen gelten.
12.9 F√ľr Sch√§den, die bei der Montage im bzw. am Haus des K√§ufers oder an anderen Gegenst√§nden (Sachsch√§den) entstehen, hat der Lieferant/Verk√§ufer nur einzustehen, wenn diese auf grober Fahrl√§ssigkeit oder Vorsatz der Monteure beruhen; f√ľr leichte Fahrl√§ssigkeit hat der Lieferant insofern nur bei der Verletzung von vertragswesentlichen Pflichten einzustehen.
12.10 Wird eine Montage durch eine Fremdfirma beauftragt, so besteht das Vertragsverh√§ltnis f√ľr die Montagearbeiten ausschlie√ülich zwischen dem K√§ufer und der mit der Durchf√ľhrung der Montagearbeiten beauftragten Montagefirma. Dies gilt auch, wenn eine Vermittlung der beiden Vertragsparteien √ľber den Lieferant/Verk√§ufer stattgefunden hat.

13. Technik
13.1 Durch das Schlie√üen des Terrassendachs (durch Seitenteile, Schiebet√ľr-Anlagen usw.) kann Schwitzwasser an den Profilen der √úberdachung und der verbauten Elemente entstehen; dies ist kein Reklamationsgrund. Die verwendeten Profile sind thermisch nicht getrennt und entsprechen somit nicht den Voraussetzungen eines Wintergartens.
13.2 Kondensbildung oder Feuchtigkeit in Polycarbonatplatten ist physikalisch bedingt nicht auszuschließen; daher kein Reklamationsgrund. PMMA und Polycarbonat sind gas- und dampfdurchlässig; die Eigenschaften der Materialien und Garantie werden hierdurch nicht beeinträchtigt.
13.3 Grenzabst√§nde sind vom K√§ufer zu ber√ľcksichtigen.
13.4 Maßtoleranzen von bis zu 5 cm in der Tiefe und bis zu 5 cm in der Breite sind kein Reklamationsgrund.
13.6 Bei Balkonmontagen wird keine Haftung f√ľr eindringendes Wasser; weder von oben noch von hinten √ľbernommen, da Balkonplatten eine eigene Entw√§sserung besitzen, f√ľr die der Lieferant/Verk√§ufer keine Gew√§hr √ľbernehmen kann. Es wird ebenso keine Haftung f√ľr die Statik der Balkonplatten, Kragplatten oder andere herausragenden Platten √ľbernommen.
13.7 Es werden, soweit nicht schriftlich vereinbart, keinerlei elektrische Anschlussarbeiten an das Hausnetz des K√§ufers durch den Lieferant/Verk√§ufer vorgenommen (Markisen, Sonnenschutzsystem, etc.). Der K√§ufer verpflichtet sich, eigenst√§ndig f√ľr einen ordnungsgem√§√üen elektrischen Anschluss der Produkte zu sorgen. Druch einen fehlerhaften elektrischen Anschluss entstehende M√§ngel liegen in der Verantwortung des K√§ufers und ziehen keinerlei Pflichten des Lieferant/Verk√§ufer nach sich.
13.8 Bei Markisen und Gl√§sern entsteht ausschlie√ülich dann ein Reklamationsgrund, wenn dieser nicht durch die Richtlinien zur Beurteilung von konfektionierten Markisent√ľchern (ITRS) bzw. den Richtlinien zur visuellen Beurteilung von Bauglas ausgeschlossen werden. Die Richtlinien sind dem K√§ufer auf Verlangen vorzuzeigen.

14. Gerichtstand und anwendbares Recht, Salvatorische Klausel
14.1 Gerichtsstand f√ľr alle aus dem Vertragsverh√§ltnis, sowie √ľber sein Entstehen und seine Wirksamkeit entspringende Rechtsstreitigkeiten (auch f√ľr Wechsel- und Scheckklagen) mit Kaufleuten, juristischen Personen des √∂ffentlichen Rechts oder √∂ffentlich rechtlichen Sonderverm√∂gen ist der Sitz des Lieferant/Verk√§ufer (¬ß 38 ZPO). Dies ist auch der Fall, wenn der K√§ufer keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland oder nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gew√∂hnlichen Aufenthaltsort aus dem Inland verlegt hat oder sein Wohnsitz oder gew√∂hnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
14.2 Auf den Vertrag sowie den Abschluss des Vertrages ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar.
14.3 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Bedingungen ber√ľhrt die Wirksamkeit der √ľbrigen Bestimmungen und des Vertrages als ganzem nicht.

Stand 09/2022